Foto: Rolf van Melis

Auftragsforschung im Bereich Sicherheit und Zuverlässigkeit

Auftragsforschung heißt für uns, transparente und praktikable Lösungen für die Problemstellungen unserer Kunden beziehungsweise Förderinstitutionen zu finden. Unsere Beteiligung an den verschiedensten Forschungsprojekten führte zu einer umfangreichen Liste von Veröffentlichungen. Einige Beispiele werden auf dieser Seite aufgeführt.

HRA-Bewertungskonzept

Von der RISA GmbH wurde für die VGB-PowerTech e. V. (europäischer Fachverband für Strom- und Wärmeerzeugung) ein Bewertungskonzept menschlicher Fehlhandlungen in technischen Systemen entwickelt und in die Software HRA (Human Reliability Analysis) umgesetzt. Das HRA-Programm realisiert die Methode nach Swain.

Strukturzuverlässigkeit

In den folgenden EU finanzierten Projekten konnten wir unser Know-how in den Bereichen Probabilistik, Beschreibungssoftware, GIS-Anbindung sowie der System- und Datenintegration einbringen:

SEISLINES

Im SEISLINES-Projekt wurde die Strukturzuverlässigkeit unterirdisch verlegter Trinkwasserleitungen aufgrund verschiedener Belastungen, darunter auch Erdbeben, beurteilt. Die Strukturzuverlässigkeit dient als Input für ein Entscheidungsunterstützungssystem, welches je nach Rohrtyp die monetären Auswirkungen verschiedener Wartungsmaßnahmen ermittelt (Reparatur, vorbeugender Austausch, vorbeugende Instandhaltung).

LEAKING

Das Ziel des LEAKING-Projekts ist es, innovative Verfahren zur Leckortung in unterirdisch verlegten Wasserleitungen auf der Basis elektromagnetischer Wellen zu entwickeln. Die (unsicheren) Outputs dieser Geräte werden mit Bayes’schen Verfahren mit der Strukturzuverlässigkeit verknüpft. Die so verbesserte Aussage über die Strukturzuverlässigkeit dient als Input für ein Entscheidungsunterstützungssystem, welches – je nach Befund – neben Wartungsmaßnahmen auch die Wiederholung der Messung vorschlagen kann.

SEWERINSPECT

Im Projekt SEWERINSPECT wird ein intergriertes Entscheidungsunterstützungssystem entwickelt, welches das Hauptproblem, wie Daten von CCTVs in Wartungshandlungen überführt werdern, angeht. Das zu entwickelnde Computersystem wird die Auswertungen der digitalen Aufnahmen der CCTV-Inspektionen in einer Datenbank speichern. Dieses System soll es Wartungsingenieuren ermöglichen, für den untersuchten Teil eines Abwassersystems alle abgelegten Informationen zu ermitteln. Innerhalb des Projektes werden probabilistische Modelle zur Bewertung von strukturellen Kenngrößen, wie zum Beispiel dem Rohrmaterial, der Rohrwandstärke und den Belastungkenngrößen wie seismischen Einflüssen, entwickelt. Es wird auch die Verschlechterung des Zustandes eines Abwassersystemes zum Beispiel aufgrund von korrosiven Böden, industriellen Abfällen, Grundwasser und Verlust des umgebenen Erdreiches in den Modellen berücksichtigt

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